Zwei Wochen Frankreich

– und zwei Wochen Besuch der französischen Gäste!

Besuch aus Frankreich

Neuntklässler mit Besuch aus Frankreich

von Franka, Christina, Tom (Klasse 9) und C. Tremmel

Zwei Wochen lang französischen Alltag und eine französische Schule kennenlernen und sein Französisch ausprobieren? Das ist am Gymnasium Nackenheim über mehrere Individual-Austauschprogramme in der 8., 9. und 10. Klasse möglich. Über rheinland-pfälzische Kooperationsprogramme werden insgesamt drei 2×2-Wochen-Austauschmöglichkeiten (Burgund, Elsass, Lothringen) angeboten. In der 9. und 10. Klasse bietet sich dies auch über das Schuman-Programm mit dem Lycée Fabert, unserer Partnerschule in Metz, an.
Auch in diesem Schuljahr waren acht Schüler/-innen des Gymnasiums Nackenheim vor den Herbstferien zwei Wochen in Frankreich, in unserer Partnerregion Bourgogne (Burgund). Im November waren ihre französischen Austauschpartner aus verschiedenen Städten Burgunds bei uns in Rheinhessen zu Gast. Hier ein paar Eindrücke von Teilnehmern des 2×2-Wochen-Programms „Romain Rolland“:

Franka:
„Der Austausch war in jedem Fall eine super Erfahrung und man hat viele neue Wörter und Ausdrücke gelernt! Es war total spannend, die Lebensweise der Franzosen kennenzulernen, die ja doch anders ist als die deutsche, womit ich gar nicht so stark gerechnet hatte.
Meine Gastfamilie war total nett und das Essen war auch sehr lecker, ich musste zum Glück keine Schnecken oder Froschschenkel essen!
Außer mir waren noch andere Deutsche an der Schule und wir haben viele Ausflüge mit den Freunden meiner Austauschpartnerin und deren Austauschpartnerinnen gemacht, was sehr lustig war. Die Schule, auf der ich war, war auch sehr nett. Nur die Integration in den Unterricht hat nicht so gut funktioniert, da wir von den Lehrern manchmal keine Arbeitsblätter ausgeteilt bekamen.
Am ersten Tag wurde ich ganz lieb mit einem typisch französischen Frühstück begrüßt und am Ende auch mit einem Snack verabschiedet. Allerdings waren wir nicht in jeder Unterrichtsstunde unserer Austauschpartner dabei, sondern stattdessen manchmal im Deutschunterricht anderer Klassenstufen.“

Christina:
„Am ersten Wochenende habe ich eine kleine Führung durch Dijon bekommen und wir waren im Schwimmbad. Die Woche darauf sind wir nach Beaune gefahren, das liegt ca. 30 km südlich von Dijon und waren dort im berühmten „Hôtel-Dieu“, einem alten Krankenhaus.
Was ich gut fand, ist, dass wir auch mal unter der Woche etwas unternommen haben. Z.B. waren wir Schlittschuh laufen, Bowling spielen, wir haben viele Gesellschaftsspiele gemacht und am vorletzten Schultag war die ganze Familie mit mir im Restaurant essen.
Die Schule meiner Austauschpartnerin liegt ziemlich direkt in Dijon und ist ganz anders als beispielsweise unser Gymnasium.
Erst einmal ist sie ca. doppelt so groß und die Schüler haben jeden Tag, außer mittwochs, bis 17 Uhr Schule. Die Schulstunden gehen 55 Minuten, es gibt meistens 2 Stunden Mittagspause, in der die Schüler montags das Schulgelände verlassen dürfen. Im Unterricht sind alle Lehrer sehr streng und es werden fast jeden Tag Tests geschrieben. Mir ist auch aufgefallen, dass die Franzosen ziemlich lange essen und alle Speisen nacheinander eingenommen werden. Auch die Begrüßung fällt hier ganz anders aus: Während wir „Hallo“ sagen oder uns umarmen, werden dort die sogenannten „Bises“ Wange an Wange gegeben, also drei rechts und links in die Luft gehauchte Küsschen, egal ob in der Familie oder unter Freunden.
Ich habe viel gelernt, z. B. über Frankreich, Redewendungen, neue Vokabeln, oder auch, wie Schüler aus anderen Ländern unsere Sprache lernen.
Abschließend möchte ich noch sagen, dass ich eine sehr interessante und schöne Zeit in Frankreich hatte und ich mich auf meine Austauschpartnerin freue, die im November zu uns kommt!“

Tom schreibt nach dem zweiwöchigen Aufenthalt:
« Tout s’est bien passé ! Nous avons fait beaucoup de choses ! Après mon arrivée, par exemple, j’ai vu un film en français. Et j’ai même goûté des escargots dans un dîner ! Ce n’est pas mal !
La première journée au collège était très fatigante et un peu dure, parce que je ne comprenais pas tout. Mais les autres cours de la semaine se sont mieux passés. J’ai compris un peu plus en mathématiques, en chimie ou en physique et aussi un peu en SVT. Le samedi, nous avons visité Dijon et nous avons mangé des crêpes excellents dans un restaurant qui s’appelle « la Chouette » (comme un des symboles « porte-bonheur » de Dijon). Dans l’après-midi, nous avons regardé le match de foot de la France (la France a gagné 2:1 contre le Portugal !).Le dimanche, avec mon corres, j’ai regardé un film qui était très drôle.
La deuxième semaine, des profs ont parlé un peu plus avec moi et j’ai même écrit le test avec les autres (le résultat n’était pas trop bien, mais… j’ai essayé !). En plus, j’ai beaucoup parlé en français avec les amis de Clément, mon corres. Le jeudi, nous sommes allés faire de l’escalade, Clément et moi. Ouf ! C’était épuisant !
Je trouve l’échange très bien, parce que j’ai fait beaucoup de nouvelles expériences, et j’ai vu un peu la culture française. Le temps à l’école était bien aussi, mais parfois un peu ennuyeux. J’ai goûté beaucoup de plats français aussi ! Et puis, je parle beaucoup mieux le français maintenant, car j’ai aussi appris des mots du langage familier ! »