Lateinunterricht zum Begreifen

Römische Münzen

Römische Münzen

„Wenn ich eine alte Münze finde, darf ich sie behalten? Wie lange konnte man von einem Denar leben? Wie viel ist ein Sesterz in Euro? Was kostete früher ein Brot? Wie lange musste man als Römer arbeiten, um sich einen Sklaven kaufen zu können?“ Nach diesen und ähnlichen Fragen der Lateinschülerinnen und –schüler der Jahrgangsstufe 7 war klar – ein Experte muss her!

Im Juli hielt der Numismatiker Ludwig Kranz vor 50 interessierten Lateinschülern den Vortrag „Münzen der Römer – mehr als nur ein Zahlungsmittel“. Er erläuterte die Entwicklung des römischen Münzwesens und machte den jungen Zuhörern auf anschauliche Art und Weise deutlich, dass römische Münzen neben ihrer Funktion als Zahlungsmittel auch als Informations- und Propagandamittel für die Kaiser fungierten. Mit seiner Hilfe entzifferten die Schülerinnen und Schüler eine Münzinschrift und deuteten wichtige Symbole. Ebenso wurden die „Hobbyarchäologen und Schatzsucher“ darüber informiert, an wen sie sich wenden können, wenn sie eine alte Münze finden. Nach dem Vortrag und einer spannenden Fragerunde durften die Schülerinnen und Schüler die mitgebrachten Exponate aus nächster Nähe bestaunen und sogar in die Hand nehmen.

Während des Vortrags erlebten wir Herrn Kranz nicht nur als einen ausgezeichneten Experten, sondern auch als einen engagierten Pädagogen, der komplexe Sachverhalte mit einprägsamen Beispielen aus der Gegenwart und Anekdoten verknüpfte. Wir danken herzlich und freuen uns auf ein Wiedersehen!