Nuestro viaje a Salamanca

Vor den Herbstferien besuchten zehn Schülerinnen und Schüler des Grundkurses Spanisch die Stadt Salamanca, die als eines der kulturhistorischen Zentren Spaniens gilt. Begleitet wurden sie von den beiden Spanischlehrerinnen Frau Blum und Frau Leathley. Bei Salamanca handele es sich um eine kleine, nette, touristische Stadt, die gegenüber den großen chaotischen Städten viele Vorteile habe, berichtet Frau Leathley. Außerdem biete sie sich aufgrund des deutlichen „Standard-Spanisch“ an und sei den Schülern aus dem Lehrwerk bekannt.

Die Schülerinnen und Schüler waren in spanischen Gastfamilien untergebracht, was sich positiv auf die Konversationsfähigkeit auswirkte und die Sprachbarriere abbaute. Sie sei ganz überrascht gewesen, sagt die Schülerin Christina, dass sie fast alles verstanden habe. Außerdem bekamen die jungen Menschen dadurch einen Einblick in das spanische Familienleben und Tradition, wie eine Teilnehmerin berichtet: “Ich konnte viel mitnehmen: Wie die Menschen in Spanien leben, wie sie essen, wie sie miteinander sprechen.“

Besonders lobenswert hervorgehoben wurden die Organisation und das schülerorientierte Programm der Sprachschule, die die Schüler während ihres Aufenthaltes besuchten. Vormittags fand der Grammatik- und Konversationsunterricht statt und die Vorbereitung des Nachmittags- und Abendprogramms. Nachmittags führte die sympathische Sprachlehrerin Laura Sánchez  die Gruppe durch die 165.000 Einwohner große Stadt und zeigte den Schülerinnen und Schülern die Altstadt und die Plaza Mayor – einst der Schauplatz von Stierkämpfen – sowie die beiden imposanten Kathedralen. Weitere kulturelle „Highlights“ waren die Exkursion nach Zamora und der Besuch der Casa Lis. Casa Lis ist ein farbenfrohes Museum für dekorative Kunst, in dem die Schüler Textilien, Möbel sowie dekorative Gegenstände bestaunen konnten und am Schluss mit einer süßen spanischen Spezialität, nämlich Chocolate con Churros, belohnt wurden.

Vervollständigt wurde das Programm durch zwei Tanzkurse (Salsa und Flamenco) sowie einen Tortilla-Kochkurs. Am besten gefallen habe den Schülern laut Aussage der beiden Lehrerinnen die abendliche Ruta de Tapas durch die Bars Salamancas, weil sie dort die verschiedenen Appetithäppchen landestypisch im Stehen an der Bar genießen und dabei die gastronomische Kultur, die spanische Gastfreundschaft sowie die ansteckende Lebenslust und Leichtigkeit hautnah miterleben konnten.

Spanische Küche

Spanische Küche

Als Fazit fasst die Schülerin Awesta zusammen: „Alles in allem kann man sagen, dass Salamanca eine wunderschöne, alte Stadt mit vielen interessanten Gebäuden ist und ich einige meiner schönsten Erinnerungen mit dieser Fahrt verbinde.“, und Frau Leathley fügt hinzu: „Die Fahrt war sehr lehrreich. Wir haben viel erlebt und viel Spaß gehabt. Hoffentlich melden sich nächstes Jahr viele Schülerinnen und Schüler für diese Fahrt an!“