Tag der Chemie: Trockeneis

„Wenn es so richtig dampfen und brodeln soll, dann nimmt man dafür Trockeneis.“ Inspiriert durch die „Sendung mit der Maus“ und den Kohlendioxid-Unfall in Mainz beschlossen die Schüler der 8b gemeinsam mit ihrer Klassen- und Chemielehrerin Frau Reinheimer, statt einer Exkursion mit Schwerpunkt Chemie einen Tag der Chemie zum Thema „Trockeneis“ in der Schule zu veranstalten.

Frau Reinheimer

Frau Reinheimer

Was ist eigentlich Trockeneis? Beim Trockeneis handelt es sich um festes Kohlenstoffdioxid (CO2), das dazu verwendet werden kann, Sachen zu kühlen oder hartnäckige Farbe von Wänden zu entfernen. Auch bei der Herstellung von sprudelndem Mineralwasser oder der Erzeugung von künstlichem Nebel in der Film- und Veranstaltungsindustrie spielt es eine wichtige Rolle. In vier Stationen lernten die Schülerinnen und Schüler die wichtigsten Stoffeigenschaften kennen und führten verschiedene Experimente durch, darunter die „Kerzentreppe“ oder das Aufblasen eines Luftballons durch ein Stück Trockeneis. Die Erzeugung des künstlichen Nebels durfte natürlich auch nicht fehlen.

Erzeugung künstlichen Nebels

Erzeugung künstlichen Nebels

„Es hat sehr großen Spaß gemacht, mit Trockeneis zu experimentieren und dabei etwas zu lernen. Wir haben viele schöne Experimente gesehen, die uns lange im Gedächtnis bleiben werden“, berichtet Lina. Auch die Eltern bedankten sich für den lebendigen Unterricht und fügten hinzu, dass der Spruch „Alles schläft, einer spricht. Sowas nennt man Unterricht!“ gewiss nicht auf Frau Reinheimers Unterricht zutreffe. Und wie war es für Frau Reinheimer? – „Es war zwar anstrengend, aber im Endeffekt unglaublich schön. Die Begeisterung der Schüler entschädigt die intensive Vorbereitung und die Mehrarbeit“, so die engagierte Chemielehrerin.

Tag der Chemie zum Thema Trockeneis

Tag der Chemie zum Thema Trockeneis

Eine Stellwand mit Ergebnissen des erlebnisreichen Tages kann übrigens im zweiten Stock des B-Gebäudes bestaunt werden.