Auf den Spuren der Römer

Was macht man in Augusta Trevorum, der ältesten Stadt Deutschlands? Man begibt sich an einem sonnigen Tag auf die Spuren der Römer und erlebt Trier aus der Sicht eines Römers, so wie die Lateinschüler der Jahrgangsstufe 9.

Die Porta Nigra in Trier

Die Porta Nigra in Trier

Nach einer Vorbereitung im Unterricht war es soweit: Antike zum Greifen nah. Eine Römerin, Iulia, führte die Schülerinnen und Schüler zwei Stunden lang durch die schönsten Ecken Triers und zeigte Ihnen zahlreiche Monumente. Groß war das Staunen, als Iulia die schmucklose ‚Basilica‘ in ihrer lebhaften Rede in den prächtigen Thronsaal (Palastaula) Konstantins – ausgestattet mit feinstem Marmor und Stuck – verwandelte. Während der Innenbesichtigung der Kaiserthermen, die zu den größten des Reichs gehörten, bekamen die Lateinschüler nicht nur wertvolle Informationen zu der Badekultur der Römer, sondern durften auch die weitverzweigten unterirdischen Bedienungsgänge beschreiten.

Die sagenumwobene ‚Porta Nigra‘ bildete schließlich den Höhepunkt der Stadttour. Abgerundet wurde die Exkursion mit einer Stadtrallye und einem Eis in einem der schönen Cafés am Marktplatz. Iulias Fazit am Ende der Stadtführung lautete: „Es war ein Vergnügen, mit einer solch interessierten und wissbegierigen Gruppe zusammenzuarbeiten!“ Und wie war es für die Schülerinnen und Schüler? „Es war eine der besten Stadtführung, an der ich teilgenommen habe. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Stadtführerin sehr kompetent war und alle Fragen beantworten konnte“, so ein Lateinschüler der Jahrgangsstufe 9.

Die Tagesexkursion nach Trier gehört zum festen Bestandteil des Fahrtenkonzepts der Fachschaft Latein und begeistert die Lateinschüler jedes Jahr aufs Neue.