Verabschiedung unserer Schulleiterin Frau Lerch

Helga Lerch

Helga Lerch

„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ – dieser Vers aus dem berühmten Gedicht „Stufen“ von Hermann Hesse zog sich wie ein roter Faden durch die Reden der zahlreichen Gäste. Entsprechend bedeutend war auch der Anlass für die Zusammenkunft in der festlich geschmückten Halle – die Verabschiedung unserer Schulleiterin Helga Lerch, die das Gymnasium Nackenheim von der ersten Stunde an aufgebaut hat. „Wir sind besonders stolz auf dieses G8-Gymnasium“, mit diesen Worten leitete der Landrat Herr Schick seine Rede ein und bedankte sich bei dem Kollegium und insbesondere bei Frau Lerch, der er alles Gute für den „Aufbruch zu neuen Ufern“ wünschte. Der kommissarische Schulleiter Herr Franke griff die Seemetaphorik auf und bezeichnete Helga Lerch als „weibliches Pendant zum Kapitän“, das das Schiff verlasse, und dankte ihr für die harmonische, konstruktive und bereichernde gemeinsame Zeit. Herr Oebel von der ADD zitierte aus Max Webers „Politik als Beruf“ und betonte, dass Politiker vor allem eins seien: Menschen mit Charakter, so wie Frau Lerch. „Wenn es möglich wäre, würde ich bei Ihnen in die Schule gehen“, fügte Herr Böttger, der Beigeordnete der VG Bodenheim, hinzu. Frau Grub, die Ortsbürgermeisterin Nackenheims, bekräftigte, dass die „Ära des Aufbaus“ am Gymnasium Nackenheim definitiv vorbei sei. Der beste Beweis dafür ist der erste Abiturjahrgang 2016, den Frau Lerch von der fünften Klasse an begleitete. „Wir haben gemeinsam angefangen und hören gemeinsam auf“, sagten die Schülersprecher und „erste“ Abiturienten Maxi Pelka und Adrian Schell. Die Schulelternsprecherin Frau Schneider und die Vorsitzende des Fördervereins Frau Meßmer lobten die Überzeugungsarbeit und Kooperation der Schulleiterin, ihre präzisen Vorstellungen sowie „die Nähe zu jedem einzelnen Kind“. Im Namen des Kollegiums verabschiedete Franz Janson die künftige „Abgeordnete mit Herz“: „Sie haben das Schiff in den sicheren Hafen gesteuert, auf zum neuen Kahn Landtag!“

Helga Lerch gab am Ende schmunzelnd zu, dass sie während der Grußworte an J. F. Kennedy denken musste: „Ich bin Nackenheimer!“, zitierte sie leicht verändert die bekannten Worte und berichtete von ihrer Anfangszeit am Gymnasium Nackenheim: drei Klassenräume, Büromaterial, ein Kopierer und eine einsame Palme in der Ecke. Letztendlich sei sie stolz, dass viele Vorhaben aus der Anfangszeit umgesetzt werden konnten, darunter das Miteinander der Schüler und Lehrer sowie ein überzeugendes Konzept.

Musikalisch unterstützt wurde die Veranstaltung durch die Orchester-AG unter der Leitung von Herrn Lorenz, die Chor-AG der Klasse 5 unter der Leitung von Frau Hülshoff und den Chor der Lateiner, initiiert von Herrn Buchmeier.

Wir wünschen unserer ehemaligen Schulleiterin alles erdenklich Gute für ihre weitere Lebensreise! In diesem Sinne bleibt uns zu sagen:

„…Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben…“

Thilo Frank und Helga Lerch

Thilo Frank und Helga Lerch

Verabschiedung unserer Schulleiterin Helga Lerch

Verabschiedung unserer Schulleiterin Helga Lerch