Die Olympischen Spiele im antiken Griechenland

– Spiele für die Götter?

Bei dem Informationstext handelt es sich um ein Lernprodukt, das Schülerinnen (Julia F., Julia S., Anna, Franziska) der Klasse 7b im Geschichtsunterricht bei Herrn Gieseler zum Thema „Olympische Spiele im antiken Griechenland“ erstellt haben. Er ist für die Schüler-Homepage (Fachbereich Geschichte) konzipiert und dient der Information zu diesem spannenden Thema.
Der Text wurde in besagter Klasse erstellt, diskutiert und überarbeitet. Die Umsetzung und Besprechung lag also gänzlich in Schülerhand. Vorliegender Text wurde als gelungenstes Lernprodukt ausgewählt.

Die ersten Olympischen Spiele fanden 776 v. Chr. beim Zeus-Tempel in der Nähe der Stadt Olympia statt. Die Griechen dachten, dass alle Werke der Natur von den Göttern erschaffen worden seien. Laut den Griechen waren die Götter eine Familie, dessen Oberhaupt Zeus ist. Die gesamte Götterfamilie wohnte auf dem Götterberg Olymp, von dort regierte Zeus die Götter und Menschen. Ebenso glaubte man, die Götter seien unsterbliche Menschen mit übermenschlichen Fähigkeiten. Um die Götter gnädig zu stimmen, verehrte man sie mit großen Festen.

Die Olympischen Spiele waren eng mit Politik, Sport und Religion verbunden. Sie dienten den Politikern zum einen dazu, Abkommen und Entscheidungen zu treffen, aber auch um einen Gottesfrieden mit allen Poleis zu vereinbaren, dass alle eine sichere Heimreise antreten konnten. Die Sieger stiegen gesellschaftlich in ihren Poleis auf, wurden in der Welt der Griechen bekannt und mit hohen Ämtern oder Auszeichnungen belohnt. Nur dem Sieger, so dachte man, und seiner Polis waren die Götter wohlgesonnen. Bei den antiken Olympischen Spielen handelte es sich somit zum einen um Spiele für die Götter, zum anderen jedoch dienten sie auch der Politik in Griechenland, den Poleis und als Unterhaltung für die Zuschauer.

Im Vergleich zu den heutigen Olympischen Spielen lassen sich einige Unterschiede, jedoch auch ein paar Gemeinsamkeiten feststellen. Heute dienen sie zum Beispiel auch als Unterhaltung der Zuschauer, jedoch haben die Olympischen Spiele keinen religiösen Bezug mehr wie damals. Früher durften nur griechische Männer teilnehmen, zu unserer heutigen Zeit auch Frauen und Ausländer. Man trat im antiken Griechenland ohne Kleidung, also nackt an, heute mit Kleidung. Unter den Zuschauern saßen keine verheirateten Frauen, da sie nicht zuschauen durften, jetzt darf jeder zusehen. Politiker nutzen genauso bei den jetzigen Olympischen Spielen den Anlass, um Vereinbarungen und Entscheidungen zu treffen. Eine Gemeinsamkeit zu den damaligen Olympischen Spielen im antiken Griechenland ist ebenfalls, dass die Sieger in der Welt bekannt und für ihren Sieg auch belohnt werden.