„Wir haben Teamgeist!“ – ein Sozialprojekt der 7. Klassen

"Wir haben Teamgeist!"

„Wir haben Teamgeist!“

Eine Reportage von Aislynn und Julian (Klasse 7)

Am Mittwoch, den 7. Mai 2014 nahm unsere Klasse am Teamgeist-Projekt unserer Schule teil. Wir fuhren mit dem Zug nach Oppenheim und gingen zum Jugendhaus des Städtchens. Mit dabei war unsere Klassenlehrerin, die Schulsozialarbeiterin Frau Barber sowie ein Sozialarbeiter des Diakonischen Werks, Herr Blum.

Dieser Tag hatte zum Ziel, unsere Klassengemeinschaft zu stärken und uns stärker zusammen zu schweißen. Unsere erste Aufgabe bestand darin, ein gemeinsames Frühstück in möglichst kurzer Zeit vorzubereiten. Wir teilten daraufhin kleine Gruppen ein: Eine Gruppe kümmerte sich um Wurst- und Käseplatten, eine andere stellte Tische und Stühle auf und ein drittes Team deckte die Tische. Weil wir zusammen gearbeitet hatten, waren wir ziemlich schnell fertig!
Danach trafen wir uns einem Kreis und führten verschiedene Übungen für unseren Teamgeist durch, die viel Spaß machten, zum Beispiel nahmen alle ein großes Seil in die Hände und lehnten sich auf ein Kommando hin zurück, so dass wir uns gegenseitig hielten. Auch sollten wir uns gleichzeitig mit dem Seil hinsetzen und wieder aufstehen. Das war schwierig, aber zusammen haben wir es geschafft.
Die Rahmenbedingungen und unsere offenen Wünsche für den Teamgeist unserer Klasse äußerten wir in Kleingruppen mithilfe von Plakaten, die wir dann der gesamten Klasse präsentierten.

Nach einer Spiel- und Erholungspause versammelten wir uns um den Baum im Hof des Jugendhauses. Dort war schon ein Seil um den größten Ast des Baumes geschlungen. Außerdem war ein Feld mit Kreide auf den Boden gemalt. Unsere Aufgabe war, mit dem Seil 6 Schüler ins erste Feld, 6 Schüler ins zweite Feld und die restlichen Schüler ins letzte Feld zu schwingen. Das Schwierige an der Übung war, dass das Seil nur bis zum ersten Feld reichte, aber wir hatten eine gute Idee. Wir entschlossen uns dazu, die Stärkeren ins erste Feld schwingen zu lassen, die dann die leichteren und kleineren Schüler von dort aus vom schwingenden Seil abfingen, hoch hoben und ins zweite Feld stellten. Alle mussten mit anpacken, damit danach auch die restlichen Schüler ins dritte Feld gehoben werden konnten, sogar unsere Klassenlehrerin wurde ins dritte Feld getragen. Jeder hatte Spaß bei dieser Übung und es gab viel zu lachen.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen durften wir unser Feedback zum Tag geben, indem wir verschiedenfarbige Perlen in eine Vase legten, die fast alle in der „positiven“ Vase landeten. So begründete Aislynn ihr Urteil: „Dieser Tag hat mir und den meisten anderen meiner Klasse sehr sehr gut gefallen. Danke an alle, die das organisiert haben!“